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Pressemeldungen
Augsburger Allgemeine Zeitung
27.5.2017
Augsburger Wochenzeitung
9.10.2013
Augsburger Allgemeine Zeitung
5.6.2008
Eine Annäherung
an Franz Kafka

Literatur (er)leben Erich Pfefferlen stellt Leben
und Werk des Autors vor

Bobingen l inge l „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt." Franz Kafka, der Autor dieses berühmten Erzählungsbeginns stand im Mittelpunkt eines weiteren Abends der vom Kulturamt veranstal-teten Reihe „Literatur (er)leben".

Im Rokokosaal des Unteren Schlösschens stellte Erich Pfefferlen den zahlreich erschienenen Freunden der Literaturreihe Leben und Werk des jung verstorbenen Autors Franz Kafka (1883-1924) vor. Wie Pfefferlen, der neben seiner Tätigkeit als Studienrat und Literaturbeauftragter an Bayerns Schulen selbst ein mehrfach ausgezeichneter Autor ist, darlegte, litt Franz Kafka zeitlebens unter der übermächtigen Figur seines Vaters und unter seinem Brotberuf als Jurist bei einer Versicherungsgesellschaft.

Wohl fühlte er sich nur, wenn er schrieb. Seine Schriften sind meist düster und haben therapeutischen Charakter, sind

überschattet von psychischen und exis-tentiellen Ängsten.

Was die auszugsweise vorgetragenen Texte verdeutlichten: Ob in der Erzählung „Die Verwandlung", die mit oben angeführtem Zitat beginnt, in einem 69-seitigen „Brief an meinen Vater" oder dem Text „Mehl Besuch bei Dr. Steiner", in dem er dem Theosophen Rudolph Stemer seine Ängste und Verwirrungen, Hoffnungen und Vorbehalte gegenüber Religion und Umwelt darlegt - stets verbürgt sich hinter minutiösen Wirklichkeitsbe-schreibungen Fantastisches und Bedrohliches.

Während die Werke des scheuen Einzelgängers in Amerika und anderen Staaten längst berühmt waren, wurden sie in Deutschland erst nach dem Krieg herausgegeben und bekannt. An Vibrafon und Bass sorgten Joachim und Rupert Holzhauser für eine außer-gewöhnliche und adäquate musikali-sche Gestaltung des Abends.

Der Abend um Franz Kafka wurde gestaltet von (von links) Erich Pfefferlen und Joachim und Rupert Holzhauser. Foto: Ingeborg Anderson
Bobinger Stadtzeitung
5.6.2008
Literatur (er)leben:
Franz Kafka

LITERATUR (ER)LEBEN / Erich Ffefferlen sprach über und zitierte Kafka im Unteren Schiösschen.

Bobingen. Ein schwieriges Thema und ein schwieriger Schriftsteller stand bei der letzten Veranstaltung der Reihe „Literatur (er)leben" auf dem Pro-gramm: Im Unteren Schlösschen widmete sich Erich Pfefferlen dem Autor Franz Kafka. 1883 in Prag geboren, wurde Kafka zu einem der bedeutendsten deutschsprachigen Er-zähler des 20.Jahrhunderts, obwohl er die Mehrzahl seiner literarischen Texte nicht vollendet und daher auch nicht veröffentlicht hat. Für den Zuhörer im gut gefüllten Saal gestaltete es sich aber manchmal schwer, nicht nur Kafkas Gedankengängen zu folgen, sondern sich von seiner Schwermut und einer gewissen Düsternis nicht einfangen zu lassen. Kafkas literarisches Wirken war durchgängig geprägt von dem Verhältnis zu seinem Vater, und das sollte auch während der Lesung deutlich werden.

Pfefferlen gab einen kurzen Überblick über das Leben des Schriftstellers und zitiere Kafka gleich zu Beginn der Veran-staltung mit einem Text aus seinen Tagebüchern: „Mein Gesuch an "

Dr. Steiner". „Kafkas Tagebücher gehören mit zu dem Wertvollsten an Tagebüchern von Autoren überhaupt, die heute erhalten sind", erklärte Pfeffer-len dazu. Der „Brief an den Vater", der insgesamt 69 Seiten umfasst, wurde anschließend in Ausschnitten vorge-tragen und ließ den Zuhörer tief blicken in die Kindheit und Jugendzeit, sowie in das Leben des jungen Kafka und seiner Beziehung zu und seiner Furcht vor dem Vater. Da war es nur gut, dass Joachim Holzhauser am Vibrafon und Rupert Holzhauser am Bass mit ihren Liedern und Interpretationen zwischen den Texten immer wieder für eine Besänftigung der sicherlich aufgewühlten Gemüter sorgten. So konnten die Besucher wieder der Lesung der fast morbiden und ein wenig grausamen Erzählung „Die Verwand-lung" und einigen ausgewählten Stücken aus der Vielzahl von kurzen Texten, die Kafka verfasst hat, folgen. Sie bekamen zum Abschied noch eines der virtuos gespielten Stücke der Hölzhausers mit auf den Weg. (fan)
Augsburger Allgemeine Zeitung
17.5.2008
Nach dem Abitur losgelegt
Augsburger Dichter (3) Der Lyriker Erich Pfefferlen plant einen Roman

VON SYBILLE SCHILLER

Als der Mond
Deinen verwaisten Lippen Eisblumen spendete, streute ich Asche
ins einstige Paradies
Längst gepackte Koffer der Erinne-rungbleiben verschlossen,
unsere Narben welken dahin.

Dieses sensible Liebesgedicht, abge-druckt in „Begegnung" (Diakonie-und-Kunst-Verlag) stammt aus der Feder des in Horgau beheimateten Erich Pfefferlen. Lyrik ist der Schwerpunkt in seinem literarischen Schaffen, und vieles aus der Schreibwerkstatt des Studiendirektors am Stetteninstitut wurde bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht und in Anthologien

aufgenommen. „Unmittelbar nach dem Abitur 1973 habe ich losgelegt", datiert der gebürtige Nördlinger seinen Start als Schriftsteller und ge-steht dabei seine Liebe zu Meister-autoren wie Pablo Neruda, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Rainer Kunze.
Auch Pfefferlen erhält Lob aus berufenem Mund. So kommentiert Schillerpreisträger Günter Ullmann sein Lyrikbändchen „Keiner soll frieren" mit folgenden Worten: „Erich Pfefferlens Gedichte sind nicht schlechter als die von Durs Grünbein, Raoul Schrott, Marcel Beyer oder Lutz Seiler. Doch steht er nicht im Rampenlicht, trotzdem wollen wir seine Gedichte lesen."
Dass sich der Gymnasiallehrer über derartige Bewertungen freut, ist nach-
vollziehbar. Stolz kann der 56-Jährige auch auf mehrere Auszeichnungen sein - etwa erste Preise bei Lyrikwett-bewerben des Evangelischen Kirchen-tags, der Fedor-Malchow-Preis in Schleswig-Holstein und ein siebenter Platz im internationalen Sannio-Wettbewerb in Benevento.
Erich Pfefferlen ist ein gläubiger Christ. „Doch stehe ich der Amtskirche kritisch gegebenüber", betont er. Worum aber geht es ihm in seinem Werk? „Um Menschlichkeit, um den Einklang zwischen Mensch und Natur." Und er befindet: „Literatur muss sich reiben an der politischen Wirklichkeit."
Die Realität ist die Wurzel für ein langgehegtes Romanprojekt. Seit der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl entsteht in Pfefferlens Kopf ein Roman, der mehr und mehr Gestalt annimmt, und irgendwann wird aus dem „Buch im Kopf ein „Buch auf dem Markt".
Stark eingebunden ist Pfefferlen in den Schulbetrieb. Der Literaturbeauf-tragte an den Schulen in Bayern will seine Erfahrungen aus dem deutschen Literaturbetrieb an Kollegen weiter-geben. Nicht vergessen werden sollen seine Verdienste als Herausgeber. In wenigen Wochen erscheint im HW-Verlag Dorsten „Sternschnuppen der Poesie", eine Anthologie, für die Erich Pfefferlen als Juror und Mit-herausgeber mit verantwortlich zeichnet.

Das kann er, das mag er

Erich Pfefferlen unterrichtet Deutsch, Geschichte und Sozialkkunde. Er ist verheiratet und Vater zweier Töchter.
Lieblingsgedicht: Schillers "Glocke". Lieblingsbücher: "Der alte Mann und das Meer" von Hemingway, "Die Blechtrommel" von Grass, "Deutschstunde" von Lenz.
2009 erscheint ein neuer Erzähl- und Gedichtband beim Geest-Verlag.(sysch)
Rieser Nachrichten
30.4.2008
„Schönheit" war das Leitmotiv
Poesie und Musik Erich Pfefferlen und Stefan
Noderer im Schloss Hochaltingen
Hochaltingen l pm l Von den mit Applaus bedachten schönen Gitarrenklängen Stefan Noderers leitete Erich Pfefferlen im harmonisch fließenden Übergang zum Wort-klang der Poesie über, indem er mit einem ebenso kurzen wie prägnanten Gedicht „die Winzigkeit/einer Grille/ und die Größe/ihrer Musik" kontrastierte, und damit die Schönheit der Klänge im Raum von Instrument, Poesie und Natur zu einem fast verschmelzenden Dreiklang verdichtete.

Schönheit war dann im Schloss Hochaltingen auch das Stichwort für die darauf rezitierten Gedichte aus seinem neuen Gedichtband „Keiner soll frieren" (Geest-Verlag), bei denen zum Beispiel wortschöpferisch in dem Gedicht „Lust, unbändige" vom „Wolken-architekt der am Himmel/ seine Wolken als Schiffchen Probe fahren lässt/" ebenso die Rede ist wie etwa von der Schönheit eines Falters oder eines Ahornblatts.

Der Schriftsteller Erich Pfefferlen zeigt hier und an anderen Stellen immer wieder, mit welch feinem Gespür er auch die Schönheit von kleinen Details und flüchtigen Stimmungen poetisch einzufangen und in seine lyrische Sprache intelligent auch Themen wie Liebe, Natur und Tod zu übersetzen vermag. So präsentierte er eine Reihe von Gedichten, unter anderem zu den

Themen Älterwerden und Natur sowie eine ironische „Liebeserklärung an die Feinde". In einer Kurzgeschichte beschrieb er, wie ein Ich-Erzähler mit seinen Geschwistern eine Insel im Mittelmeer kauft und dort ein weltabgeschiedenes Idyll schafft. Am Ende, ganz im Sinne einer romantischen Ironie, erfolgt der schmerzhafte Einbruch der Wirklichkeit: Man erfährt, dass das Arkadien nur als Wunschvorstellung existiert, da der Erzähler einst die einmalige Chance zum Kauf der Insel verpasst hatte.

Damit und mit einer weiteren Kurzgeschichte machte der mehrfach preisgekrönte Lyriker deutlich, dass er auch mit seiner prägnanten Prosa das Publikum zu fesseln vermag. Verschlüsselte Minia-turen sind Pfefferlens Wortkunstwerke in der Lyrik und der Prosa gleichermaßen, die der Zuhörer mit Genuss und Belohnung entschlüsseln kann.

Der literarisch-musikalische Abend mit dem längst eingespielten Duo Pfefferlen-Noderer bot dem anspruchsvollen Publikum im wunderschönen Ambiente des Wappen-saales auf Schloss Hochaltingen ein sinnliches Gesamtkunstwerk für Augen, Ohren und Geist, bei dem die Zeit wieder wie im Fluge vorüberging.

Landkreis Extra
23.4.2008
Erich Pfefferlen, mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller aus Horgau, hat einen neuen Gedichtband herausgegeben.
ERICH PFEFFERLEN

Die alltägliche Realität
aus anderem Blickwinkel,
Horgauer Dichterfürst hat neuen Band herausgegeben

Erich Pfefferten ist jemand, den man kennt, weit über den Bereich des eigentlichen Schreibens hinaus. In vielerlei Funktionen im Bereich des Schulwesens, des literarischen Schaffens und weit darüber hinaus hat der Horgauer sich mit seinem Einsatz für ,Kreativität im Unterricht' und literarische Organisierung und Diskussion verdient gemacht.

     Er wird geschätzt von schreibenden und pädagogischen Kollegen, Schülern und offizieller Seite. Preise und Auszeichnungen - unter anderem 2007 den Lehrerpreis der Bundeszentrale für politische Bildung - gab es dafür viele. Doch bleibt Pfefferlen aller

gesellschaftlichen Anerkennung zum Trotz weiterhin ein Suchender. „Immer auf der Suche/nach einem Platz/für Ungesagtes/ und Mitge-dachtes/zwischen den Zeilen/bei den Atempausen" - so lautet eines der zentralen Gedichte in seinem neuen Gedichtband .Keiner soll frieren'.

Mt scharfem Blick
     Es ist die Schärfe seines Blicks für das ,kleine Alltägliche', die seine Gedichte auszeichnet. Nicht der große, kaum noch erfassbare klassische Mythos, die einzigartige Metapher, das komplexeste Sprachgebilde ist Ziel seiner literarischen Produktion. „Dem kleinen Bären/am Himmel/ in den Pelz helfen/und mir/ins Wort", so umreißt er seine Aufgabe des

Schreibens. Oder anders ausge-drückt, mittels der Fantasie die alltägliche Realität aus einem anderen Blickwinkel erkennen können.

     Dazu bedarf es der Worte, die wir in der Alltäglichkeit sprechen, gebrochen durch die gestaltende Absicht des Autors. Den Worten des Alltags durch die dichterische Brechung die Kraft zur Schaffung neuer, humaner Sichtweisen durch uns selbst zu öffnen, hier liegt der literarische und zugleich auch pädagogische Verdienst Erich Pfefferlens. cd

Erich Pfefferten, „Keiner soll frieren", Gedichtband, Geest-Verlag, Vechta, 2007, ISBN 978-3-86685-090-3, 11 Euro.

Augsburger Allgemeine Zeitung,
12.3.2008
Lyrikpreis für Schülerin

Laura Pietzsch (12) überzeugt die Jury

Der Anstoß kam von ihrem Lehrer Erich Pfefferten, der Laura Pietzsch nun auch die frohe Nachricht überbringen konnte: Mit ihrem Gedicht „Was wäre..." hat die Sechstkläss-lerin des Stetten-Instituts in der Altersgruppe 9 bis 13 Jahre den 2. Preis beim Dorstener Lyrikwettbewerb gemacht. Dieser U20-Lyrikpreis ist mit 100 Euro Prämie verbunden. Die zwölfjährige Laura blickt in ihrem Gedicht auf Dinge, die einander brauchen, um überhaupt existieren zu können:

Wenn du nicht wärst,
Was wäre dann ich,
Ein Schiff ohne Schraube,
Ein Wein ohne Traube,
Ein Stuhl ohne Beine,
Ein Hund ohne Leine,
Eine Blume ohne Blüte,
Oder Popcorn ohne Tüte?
Eine Welle, die brandet.
Ein Wal, der strandet,
Ein unsichtbarer Windhauch,
Ein welker Brombeerstrauch,
Ein uralter Baum,
Oder ein flüchtiger Traum?
War ich eine Schwester ohne Bruder,
Ein freches Luder,
Ein Segelboot ohne Segel,
Eine Kegelbahn ohne Kegel?
Wenn du nicht wärst,
Was war dann ich,
Dieses Gedicht,
Es spricht für sich;
Ich liebe dich!

Auf den 3. Platz in dieser Altersgruppe, dreimal vergeben, ging auch an die Religionsgruppe der Klassen 5 a und 5b der Edith-Stein-Hauptschule in Senden (Kreis Neu-Ulm) an Katharina Weisse, Aline Luttermann, Tanya Porter, Pia Lenz, Angelika Pfeifer, Stefan Hartmann, Jenny Palm, (loi)

Augsburg Journal,
Januar 2008
Prinz als Fan

Erich Pfefferten hat seinen neuen Gedicht-band „Keiner soll frieren" vorgestellt. Angekündigt hatte sich auch ein besonderer Gast: C. Kalume Wa Mukadi Da Vignon, der Prinz von Abomey (Benin), der ursprünglich aus dem Kongo stammt. Er hat vor geraumer Zeit Gedichte des Lyrikers und Prosaisten Pfefferlen gelesen. „Ich war tief beeindruckt!" berichtet er und habe daher Kontakt aufgenommen. Seither verbindet die beiden eine Freundschaft und so ist es für den in Sendling lebenden Prinzen eine Selbstverständlichkeit, so oft wie möglich dabei zu sein, wenn der Autor auftritt. kleo

Augsburger Allgemeine Zeitung,
12.3.2008
LITERATUR

Bundesweiter Schülerwettbewerb

Als Jurymitglied des Schülerwettbewerbs zum Thema „Traum" der Burtdeszentrale für politische Bildung kann der Augsburger Autor und Pädagoge Erich Pfefferlen stolz bekanntgeben, dass auch Schulen aus der Region erfolgreich waren. Mit bundesweit 3017 Einsendungen hatte es im Wettbewerb große Konkurrenz gegeben.

Ausgezeichnet werden aus Augsburg die Albert -Einstein- Volksschule, die Klasse 10b der Friedrich-Ebert-Hauptschule, die Klasse 9c/d des Jakob-Fugger-Gymnasiums und die Klasse 8 der Freien Waldorfschule. Im Landkreis wird die Klasse 8a des Gymnasiums Königsbrunn für ihre Arbeit „Wie waren die 50er Jahre?" und die Klasse 6 des Simpert-Kraemer- Gymnasiums in Krumbach prämiert, (fakj

Südkurier
25.2.2008
Stadtzeitung
30.1.2008
Badische Zeitung
25.2.2008
Landkreis Extra
Juni 2003
Hamburger Abendblatt,
1996, Nr. 63
Augsburger Allgemeine
29.9.2003
Rieser Nachrichten
1.12.2004
7.4.2005
Augsburger Allgemeine
25.5.2005
Allgäuer Zeitung
30.10.2008
Augsburger Allgemeine
Juni 2010
Schwabmünchner Allgemeine
25.2.2010
Kurhaus Göggingen
11.9.2011
Augsburg Journal
Dezember 2012
Rieser Nachrichten
19.11.2011
Augsburger Allgemeine
Zeitung, 22.9.2007
Stadtzeitung
12.9.2007